Der Begriff “Agility” steht für Wendigkeit, Gelenkigkeit und Gewandtheit, womit diese Sportart sehr gut beschrieben wird: Im hohen Tempo überwindet der Hund ähnlich wie beim Springreiten die verschiedenen Hindernisse (z.B. Wippe, Steg, Tunnel, Slalom, Hoch- und Weitsprunghürden), die ganz unterschiedliche Anforderungen an die Teilnehmer stellen. Dabei wird er von seinem menschlichen Teampartner wie an einer unsichtbaren Leine durch den abwechslungsreichen, aber anspruchsvollen Parcours geführt und darf möglichst keine Fehler machen, denn nur das schnellste Team mit den wenigsten Fehlern gewinnt!

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Dieser kurze Einblick zeigt schon, dass sich der Agility-Sport im Endeffekt für alle gesunden Deutschen Schäferhunde und andersrassigen Hunde mit einer soliden Grundschnelligkeit, einer guten Sprungkraft, einem sehr guten Grundgehorsam sowie einer guten Sozialverträglichkeit eignet. Doch nicht nur der Vierbeiner, sondern auch der Hundeführer muss eine sehr gute Auffassungsgabe, Koordination, Körperbeherrschung sowie schnelle Reaktionen haben, um den nicht schematisch festgelegten Parcours mit maximal 20 Hindernissen erfolgreich zu absolvieren. Hinzu kommt, dass der Hund beim ersten Turnierstart nicht unter 18 Monate alt sein darf und die Begleithundeprüfung erfolgreich bestanden haben muss. Gestartet wird dann je nach Schulterhöhe in einer der drei Größenklassen (small = unter 35cm; medium = bis 43cm; large = ab 43cm), die wiederum in verschiedene Schwierigkeitsstufen (Anfänger, Klasse 1-3, Senior) untergliedert werden, um jedem Hund einen fairen Start zu ermöglichen.